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Pharmafirmen planen Notversorgung für Griechen

Die Pharmaindustrie strickt offenbar einen Notfallplan, um die griechische Bevölkerung im Fall einer Staatspleite mit Arzneimitteln zu versorgen. Ärzte ohne Grenzen warnen, dass der Ernstfall längst eingetreten ist....
Medikamente ohne Bezahlung: Pharmafirmen planen Notversorgung für Griechen.
 
Vor allem Konzerne mit Zentralen in Europa stehen unter Druck, eine Katastrophe im Gesundheitssektor zu verhindern, sollte Griechenland wegen einer massiven Abwertung einer eigenen Währung Importe nicht bezahlen können. „Es gibt eine moralische Pflicht, die Versorgung fortzusetzen“, sagte Simon Friend, der sich bei den Wirtschaftsberatern von PricewaterhouseCoopers auf die Pharmabranche konzentriert. „Griechenland ist kein großer Markt, die meisten Pharmaunternehmen können sich das also leisten.“
 

Niederländischer Rechnungshof: ESM hat schwere rechtliche Mängel

Der niederländische Rechnungshof kritisiert die Intransparenz des Euro-Rettungsschirms ESM. Die mangelnde Verantwortlichkeit der Organe des ESM sei inakzeptabel. Der große Aufwand an öffentlichen Geldern sei in dieser Form nicht zu rechtfertigen.

 
In einem Bericht an das Europäische Parlament kritisiert der niederländische Rechnungshof, dass im Vertrag über den ESM keine Standards für die wirtschaftliche Prüfung der Fonds vorgesehen sind. Es werden weder die Regelmäßigkeit, noch eindeutige Kriterien für eine Prüfung festgelegt. Das Risikomanagement des ESM sei zu wenig beachtet worden, heißt es.
 

Angst vor Bank-Run: Monti will Barguthaben durch Fonds garantieren

Aus Angst vor einem regelrechten Bankenrun in ganz Europa hat der italienische Premier ein Konzept für einen europäischen Konten-Garantiefonds ins Camp David mitgebracht. Nach langen Gesprächen waren sich die Regierungschefs wieder einmal einig, dass sie sich nicht wirklich im Detail einigen können, aber das Sparen und Wachstum zusammengehören.

 

Euro: die Alarmglocken schrillen!

Seit einigen Tagen überschlagen sich die Nachrichten aus den südlichen Euro-Staaten. Nein, sie sind keineswegs positiv, im Gegenteil! Es wird immer offensichtlicher, dass zum einen an KEINEN Ausweg und KEINE Lösung mehr geglaubt wird – trotz beschwörender Floskeln phrasendreschender Politiker – und zum anderen die Alarmglocken schrillen, die ein Ende der friedlichen Zeiten bedeuten könnten.
 
Selbst jene systemfreundlichen Medien, die sich mit dem jetzt immer wahrscheinlicherem Szenario von Austritten aus der Eurozone bewusst NICHT beschäftigt haben und ihre Konsumenten in einer nicht der Realität entsprechenden Virtualität Zone gezwängt haben, müssen ihre Linien ändern. Plötzlich scheint in ganz Europa eine relative Panik zu entstehen.
 

Tausende bei Blockupy-Demo

Mit einer Großdemonstration durch die Innenstadt erreichen die Blockupy-Protesttage in Frankfurt heute ihren Höhepunkt. Zu der einzigen erlaubten Veranstaltung sind tausende Teilnehmer gekommen.

 
Ursprünglich hatte die Blockupy-Bewegung mit bis zu 40.000 Teilnehmern am Demonstrationszug gerechnet. Mittlerweile korrigierten die Veranstalter diese Zahl auf "bis zu 20.000" nach unten. Das Ordnungsamt rechnet damit, dass auch bis zu 2.000 gewaltbereite Autonome aus ganz Europa anreisen könnten. Die Polizei ist mit 5.000 Beamten im Einsatz. Um Ausschreitungen zu vermeiden, sollen potenzielle Gewalttäter an Vorkontrollstellen bereits identifiziert und abgewiesen werden. 
 
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